Lernen über Generationen hinweg
Wie wird man eine gute Ärztin oder ein guter Arzt? Neben dem hart erlernten Fachwissen braucht es Menschen, die begleiten, zuhören, Vertrauen schenken und Erfahrungen weitergeben. Genau das bietet Sanacare ihren Assistenzärztinnen und -ärzten.
In den Sanacare Gruppenpraxen treffen unterschiedliche Generationen von Medizinerinnen und Medizinern aufeinander. Erfahrene Ärztinnen und Ärzte teilen ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Leidenschaft für die Medizin mit der nächsten Generation und unterstützt sie aktiv im Alltag.
Vom Lernenden zum Mentor
Rémi, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, begleitet seit 2024 Assistenzärztinnen und Assistenzärzte in der Gruppenpraxis Bern. Seine Geschichte bei Sanacare begann jedoch schon viele Jahre früher. Bereits seine eigene Assistenzarztzeit absolvierte er hier. Nach dem Erwerb seines Facharzttitels entschied er sich, der Praxis treu zu bleiben, da er die Zusammenarbeit im Team sehr schätzte.
Heute engagiert er sich als Lehrarzt und Koordinator des Programms Praxisassistenz im Kanton Bern, womit sich Assistenzärztinnen und Assistenzärzte bei Hausarztpraxen weiterbilden können. Für ihn ist Ausbildung keine Einbahnstrasse: «Ich habe selbst davon profitiert, von einem erfahrenen Lehrarzt begleitet zu werden. Heute geniesse ich den Austausch mit den Assistenzärztinnen und Assistenzärzten. Gleichzeitig erhalte ich dadurch Einblicke in den aktuellen Stand der Medizin, denn mein eigenes Studium liegt bereits mehr als zehn Jahre zurück.»
Wenn aus Unsicherheit Selbstvertrauen wird
Je nach Einsatzdauer begleitet Rémi die Assistenzärztinnen und Assistenzärzte während sechs bis zwölf Monaten. Besonders beeindruckend findet er die persönliche Entwicklung, die er in dieser Zeit miterleben darf.
«Zu Beginn lernen wir uns gegenseitig kennen. Obwohl die jungen Ärztinnen und Ärzte bereits viel Wissen mitbringen, sind sie manchmal noch unsicher. Unsere Gespräche dienen deshalb oft weniger der medizinischen Unterstützung als vielmehr dem Coaching im Umgang mit Unsicherheit», gibt er Einblick.
Was am Anfang mit Fragen und Orientierung beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer selbstständigen ärztlichen Tätigkeit: «Am Ende der Assistenzarztzeit sehe ich nicht mehr den Assistenzarzt oder die Assistenzärztin vor mir, sondern eine reife medizinische Fachperson, eine Kollegin oder einen Kollegen.» Für Rémi ist die offene Unternehmenskultur, wo Fragen jederzeit willkommen sind, dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Ein gelungener Start
Aktuell begleitet Rémi den Assistenzarzt Stefan. Schon früh stand für Stefan fest, dass sein Weg in die Hausarztmedizin führen soll. Nach dem ersten Teil seiner Assistenzzeit im Spital entschied er sich deshalb für einen Einsatz bei Sanacare.
Ein strukturierter Start ermöglichte es ihm, im neuen Umfeld anzukommen. Neben dem Kennenlernen von Team und Abläufen halfen E-Learning-Module und eine schrittweise Übernahme von Patientinnen und Patienten dabei, rasch Sicherheit zu gewinnen.
Ein weiterer Pluspunkt war für Stefan der Welcome Day am Hauptsitz in Winterthur. «Dort lernt man auch die Mitarbeitenden der Administration persönlich kennen. Das schafft Nähe und senkt die Hemmschwelle, bei Fragen aufeinander zuzugehen», erklärt er.
Medizin gemeinsam gestalten
Besonders schätzt Stefan den regelmässigen Austausch mit seinem Lehrarzt Rémi: «Wir haben täglich zwei gemeinsame Besprechungen. Dabei erhalte ich wertvolle Rückmeldungen.»
Da Rémi in Teilzeit arbeitet, nutzt Stefan dies für den Austausch mit anderen Lehrärzten. «Die Kontinuität mit Rémi ist sehr wertvoll. Gleichzeitig finde ich es spannend, von den Erfahrungen anderer Lehrärzte zu profitieren», erzählt er.
Auch darüber hinaus ist der fachliche Austausch fest im Praxisalltag verankert. Regelmässig kommen die Ärztinnen und Ärzte der Praxis zusammen, um Fälle zu besprechen und voneinander zu lernen.
Auch der Austausch mit den MPAs gehört für Stefan selbstverständlich dazu. «Wir essen gemeinsam Mittag. Diese Zeit nutzen wir, um uns auszutauschen und als Team zusammenzuwachsen», erklärt er.
Warum Stefan bei Sanacare bleiben möchte
Inzwischen hat Stefan seine Assistenzarztzeit abgeschlossen und wartet auf die Ausstellung seines Facharzttitels. Für seine berufliche Zukunft hat er bereits einen klaren Wunsch: «Ich möchte gerne weiterhin bei Sanacare arbeiten!» Die Gründe dafür sind vielfältig: Die interdisziplinäre Zusammenarbeit, ein tolles Leitungsteam, ein starker Teamspirit und der attraktive Standort direkt beim Bahnhof Bern. Hinzu kommen die Rahmenbedingungen, die für ihn den Unterschied machen: acht Weiterbildungstage pro Jahr, flexible Teilzeitmodelle, die Möglichkeit eines Standortwechsels innerhalb der Schweiz, klar definierte Prozesse sowie die Entlastung durch zentrale administrative Services. Besonders schätzt er auch die offene und unkomplizierte Zusammenarbeit über alle Hierarchiestufen hinweg.
Für Stefan ist klar, wie sich der Beruf der Hausärztin und des Hausarztes langfristig attraktiv gestalten lässt: mit modernen Arbeitsbedingungen, flexiblen Arbeitszeitmodellen und einer Unternehmenskultur, die Menschen in ihrer Entwicklung unterstützt. Genau diese Voraussetzungen erlebt er bei Sanacare jeden Tag.