«Ich habe Ja ge­sagt» – Tan­jas Weg in die Füh­rungs­rol­le

Karrierewege entstehen manchmal durch Chancen, die Entschlossenheit und Vertrauen verlangen. Tanja, heutige Leitende MPA der Sanacare Praxis Schwyz, hat genau diesen Schritt gewagt.

Grundsätzlich war Tanja in ihrer Rolle als stellvertretende Leitende MPA zufrieden, als sich vor etwas mehr als einem halben Jahr eine neue Möglichkeit ergab: «Als unsere damalige Leitende MPA ihren Rücktritt bekannt gab, war ich bereits seit acht Jahren bei Sanacare tätig und bereits als stellvertretende Leitende MPA», erinnert sie sich. Ein beruflicher Aufstieg war für sie bis dahin kein konkretes Ziel gewesen. Dennoch begann sie abzuwägen:  Sie überlegte, wie die Leitungsrolle zu ihrer beruflichen Entwicklung passt. Sanacare zeigte ihr, dass das Unternehmen flexibel auf die Mitarbeitenden eingeht und ein Entscheid nicht für die Ewigkeit sein muss – so konnte sie diese Chance selbstbewusst ergreifen.

«Da ich schon lange Teil des Teams war und auch dienstjüngeren MPAs Entwicklungsmöglichkeiten – etwa durch Zusatzämter – eröffnen wollte, habe ich mich für die Übernahme der Leitung entschieden», erklärt sie.

Neue Ver­ant­wor­tung, neue Her­aus­for­de­run­gen

Obwohl Tanja bereits Erfahrung in der Ferien- und Einsatzplanung hatte, brachte die neue Rolle zahlreiche zusätzliche neue Aufgaben mit sich. «Gerade zu Beginn war es herausfordernd, meine operativen MPA-Tätigkeiten mit den administrativen Aufgaben zu verbinden», erzählt sie offen. Besonders die grosse Menge an Informationsmails habe sie überrascht: «Auch wenn mich nicht alles direkt betroffen hat, musste ich stets den Überblick behalten, um informiert zu sein.»

Lea­der­ship als Team­leis­tung

Eine zentrale Stütze in dieser Übergangsphase war für Tanja die ärztliche Leitung der Praxis Schwyz. «Die enge, kollegiale Zusammenarbeit mit Chantal hat mir sehr geholfen, mich in meiner neuen Rolle zurechtzufinden. Unsere transparente und ehrliche Kommunikation im Leitungsteam schätze ich sehr», sagt sie. Obwohl sie ihren Führungsstil als kollegial und Team nah bezeichnet hat sie in den letzten Monaten auch gelernt, sich abzugrenzen. Besonders hilft ihr dabei ihr fixer Bürotag, an welchem sie sich spezifisch ihren Leitungsaufgaben widmen kann.

100% Ein­satz, 100% Aus­gleich

Auch auf Unternehmensebene fühlt sich Tanja stark unterstützt. Demnächst beginnt sie MPK- Module, an welcher sich Sanacare sowohl finanziell als auch zeitlich beteiligt. «Verschiedene Module bereiten gut auf die Leitungsaufgaben vor», sagt sie. Gleichzeitig betont sie, dass auch Selbstorganisation, Offenheit und Flexibilität wichtige persönliche Voraussetzungen seien. Ein weiterer Pluspunkt für sie ist die Möglichkeit, eine zusätzliche Ferienwoche zu erwerben: «Wenn ich in der Praxis bin, gebe ich 100 %. Umso schöner ist es, meine Freizeit bewusst geniessen zu können. Die Work-Life-Balance stimmt für mich bei Sanacare.»

Zu­sam­men­halt als täg­li­che Mo­ti­va­ti­on

Besonders stolz ist Tanja auf ihr Team in der Praxis Schwyz. «Es ist schön zu sehen, wie gut sie mit Veränderungen umgehen und mich als neue Leitung akzeptiert haben», schwärmt Tanja. Sie schätzt den starken Teamgeist und das hohe Verantwortungsbewusstsein der MPAs sehr – auch Teilzeitmitarbeitende springen bei Engpässen gerne ein.

Mehr Ver­ant­wor­tung, mehr Zu­kunft

Für die Zukunft setzt Tanja weiterhin auf ein teamorientiertes Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeitende gerne zur Arbeit kommen. Gleichzeitig blickt sie optimistisch auf die fachliche Entwicklung des Berufsbildes: Dank des Sanatreat-Pfads können MPAs bereits heute unkomplizierte Blasenentzündungen oder Infekte der oberen Luftwege selbstständig behandeln. Tanja ist überzeugt, dass mit einem zunehmenden Ärztemangel künftig weitere Krankheitsbilder – und damit mehr Kompetenzen und Verantwortung – an MPAs übertragen werden.